Engagement für die Armen weltweit

Eine lange Tradition

Franziskanisches Engagement für die Armen hat in Bayern eine lange Tradition. Bereits vor über 100 Jahren wurde der Franziskaner-Missions-Verein in Bayern gegründet, der soziale, karitative und pastorale Projekte vor allem in Bolivien förderte. Unglaublich viel ist geschehen in dieser Zeit: Es wurden Kindergärten und Schulen gebaut, Krankenhäuser und Sozialstationen unterstützt, Armenküchen unterhalten, Brunnen gebohrt, Brücken errichtet, Pfarreien gegründet und vieles mehr …

Mission das bedeutet für die Franziskaner: Die Frohe Botschaft Jesu soll nicht nur gepredigt werden; sie soll durch uns, durch unsere praktische Hilfe für Menschen in Not erfahrbar werden, soll Hilfe zur Selbsthilfe sein. Die solidarische Zusammenarbeit zwischen den Kirchen und Menschen verschiedener Nationen wird zu einer erfahrbaren Bereicherung.

Eine Bereicherung, an der auch Sie teilhaben: Regelmäßige Rundbriefe und unsere Zeitschrift „Franziskaner Mission“ berichten über unsere Projekte und Projektpartner. Mit Ihnen zusammen führen wir diese wertvolle Arbeit der Franziskaner Mission in unserem Schwerpunktbüro in München in die Zukunft. Wir sind dankbar für jeden, der unsere Arbeit wohlwollend begleitet, im Gebet mitträgt und finanziell unterstützt.

Mission bedeutet Sendung

Gib dem Evangelium (D)ein Gesicht

Sendung, Mission, weltweite Verantwortung – diese Begriffe haben für uns in der Franziskaner Mission München ein konkretes Gesicht.

Mission ist für einen Christen kein Randthema, das auch fehlen könnte. Mission ist die andere Seite des Glaubens. Die Freude an Gott und die Verantwortung für andere sind zwei Seiten derselben Wirklichkeit.

Echte Freude am Glauben und verantwortungsvolle Offenheit für andere: Das eine wie das andere geht im Alltag ja leicht verloren. Ärger und persönliche Schwierigkeiten können mir Kopf und Herz so verengen, dass ich nur noch wehleidig oder verbittert um mich selbst kreise.

Der Geist Gottes macht weit und rückt Dinge wieder ins rechte Lot: Trotz aller Fragen – ich bin froh, dass ich Gott kenne und glauben darf, das ist ein Geschenk! Und trotz aller Sorgen – ich nehme Verantwortung für andere wahr, in der Familie, im Beruf, in meiner Gemeinde und in der Kirche, ich bleibe auf Sendung!

Bolivien: Das arme Herz Südamerikas

Der Schwerpunkt der Arbeit der Franziskaner Mission in München

Bolivien, mit seinen ca. 10 Millionen Einwohnern, ist das ärmste Land Südamerikas. 63% der Menschen dort leben unter der Armutsgrenze und 25% der Bevölkerung in absoluter Armut. Knapp die Hälfte der Einwohner sind Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre, von denen die Meisten in eine unsichere Zukunft blicken müssen. Auf Grund der sehr hohen Armut von ca. 80% auf dem Land steigt die Landflucht stetig.

Ca. 55% der Bevölkerung gehören Indigenen Völkern an. Die übrigen Bewohner des Landes sind Weiße, Nachkommen der verschiedenen Einwanderungswellen. Die Bevölkerung Boliviens ist zu 92% römisch-katholisch. –Mehr Fakten und Zahlen zu Bolivien

Hier sind die bolivianischen Franziskaner zuhause.
Hier kommt Ihre Spende an. Hier hilft Ihr Engagement!

Projekte

Die Armen haben etwas zu verschenken, was den Reichen fehlt – und umgekehrt.

Ging es den Missionaren zu Beginn des 20. Jahrhunderts noch um die Christianisierung, gewann nach dem zweiten Weltkrieg der Wille, allen Menschen ein Leben ohne Hunger und Unterdrückung zu ermöglichen, zunehmend an Bedeutung. Die „Option für die Armen“, die „Nachhaltigkeit“ und die „Hilfe zur Selbsthilfe“ sind mittlerweile zentrale Begriffe in der Projektarbeit. Und auch der Gedanke des „Gebens und Nehmens“ ist fester Bestandteil von Mission geworden. Die Begegnung mit anderen Werten und Kulturen zeigt uns den Reichtum und die Schönheit der Völker und Menschen. Die Armen haben etwas zu verschenken, was den Reichen fehlt – und umgekehrt. Moderne Mission ist keine Einbahnstraße mehr.

Projektbeispiele

Spenden

Werden auch Sie Teil unserer Unterstützergemeinschaft

Die Projektarbeit der Franziskaner Mission München finanziert sich ausschließlich aus Spendengeldern. Die jährlichen Gesamteinkünfte von ca. 3 Millionen Euro werden in voller Höhe in die Missionsgebiete weitergeleitet. Der Verwaltungsaufwand beträgt rund 6% des Spendenaufkommens und wird zu einem großen Teil aus einem Fonds der Deutschen Franziskanerprovinz finanziert.

Wir können natürlich nur die Mittel weitergeben, die wir selber bekommen haben. Deshalb möchten wir uns bei den zahlreichen Spenderinnen und Spendern der Franziskaner Mission bedanken. Sie machen es uns erst möglich, auf sehr konkrete Weise den jungen Kirchen bei ihrem Aufbau und ihrer Entwicklung zu helfen.

Werden auch Sie Teil dieser Unterstützergemeinschaft

  • Geben Sie Altgold, Münzen oder Briefmarken an uns weiter
  • Stiften Sie eine Messe oder bedenken sie die Franziskaner Mission in Ihrem Nachlass
  • Fördern Sie gezielt Projekte zu Themen wie z.B. Kinder & Jugendliche, Frauenförderung, Pastoral oder Ausbildung

Bankverbindung
Franziskaner Mission München
Liga Bank
IBAN: DE48 7509 0300 0002 2122 18
BIC: GENODEF1M05

Ihre Spende ist für Sie steuerlich absetzbar, denn die Franziskaner Mission ist vom Finanzamt geprüft und anerkannt.
Detaillierte und transparente Informationen zum Umgang der  Franziskaner Mission mit Ihrer Zuwendung lesen Sie bitte in dem Themenbeitrag „Was wird aus meinen Spenden?

Die Franziskaner

... einer der größten katholischen Männerorden weltweit!

Die vom heiligen Franz von Assisi ins Leben gerufene Bruderschaft wurde mit der Anerkennung durch Papst Innozenz III und der Bestätigung der endgültigen Regel im Jahr 1223 zum Orden der Minderen Brüder (Ordo Fratrum Minorum, OFM). Heute bei uns bekannt als die Franziskaner. Nach Deutschland kamen die ersten Brüder im Jahr 1221. Die Franziskaner haben sich in 800 Jahren von einer kleinen Bewegung zu einem der größten katholischen Männerorden weltweit entwickelt.

Die Verbreitung des Evangeliums war dem heiligen Franziskus Zeit seines Lebens ein großes Anliegen. In seiner Regel für den Franziskanerorden widmet Franziskus der Mission ein eigenes Kapitel.

Nach bedauerlichen Fehlern der Vergangenheit wie der gewaltsamen „Bekehrung“ ganzer Kontinente, an der leider auch Mitglieder des Franziskanerordens beteiligt waren, steht heute das Glaubenszeugnis durch ein Leben unter den Menschen und die Hilfe zur Selbsthilfe im Mittelpunkt. Die Inkulturation wirkt der Verdrängung von alten und reichen Kulturformen entgegen, macht sogar häufig deren Überleben im Kampf gegen andere Einflüsse erst möglich. Es ist wichtig, dass Mission nicht mehr „Heidenmission“ ist, sondern eine solidarische Zusammenarbeit zwischen den Menschen und Kirchen verschiedener Nationen, die sich dadurch gegenseitig bereichern.

1920 meldeten sich die ersten deutschen Brüder für die Mission in Bolivien. Zusammen mit Franziskanern aus Österreich, Spanien, Polen und anderen Ländern, errichteten sie die Bolivianische Franziskanerprovinz, der heute etwa 100 Brüder angehören, in der Mehrzahl einheimische Bolivianer.

Team

Kleine Verwaltung, große Hilfe

Damit möglichst alles von Ihren Spenden auch in den Missionsgebieten und bei den Menschen dort ankommt, halten wir den Verwaltungsapparat sehr klein.

  • Leiter der Franziskaner Mission München ist Pater Alfons Schumacher. Er führt die Geschäfte und ist verantwortlich für die Bewilligung der Hilfs-Projekte. Pater Alfons kennt alle verantwortlichen Brüder in Bolivien persönlich und besucht sie regelmäßig.
  • Pia Wohlgemuth, unsere langjährige Mitarbeiterin, ist Herz und Stimme am Telefon. Sie ist zuständig für Verwaltung und Spenderdialog. Bei ihr laufen die Fäden zusammen zwischen Ihnen als Spender und unseren Brüdern und Schwestern in der Mission. Frau Wohlgemuth ist auch Redakteurin unserer Zeitschrift.
  • Als Provinzialminister ist Pater Cornelius Bohl für alle Ordensangelegenheiten verantwortlich und verfasst aus besonderer und langjähriger Verbundenheit zur Mission auch die beliebten Spenderbriefe.
  • Bruder Natanael Ganter unterstützt die Franziskaner Mission München in der Kommunikation. Der Leiter des Medienbüros der Deutschen Franziskanerprovinz ist redaktionell an unserer Missionszeitschrift und dieser Webseite tatkräftig beteiligt.

Eine gute Kooperation haben wir mit unsere Schwesterorganisation, der Franziskaner Mission Dortmund, die sich schwerpunktmäßig um die Missionare und Missionsprojekte der Franziskaner in Brasilien und Ost-Afrika kümmert. Auch arbeiten wir eng mit der Missionszentrale der Franziskaner in Bonn zusammen.

Kontakt

Franziskaner Mission München
Sankt-Anna-Straße 19
80538 München

Tel: 089 / 211 26-110
Fax: 089 / 211 26-109

eMail: muenchen@franziskanermission.de

Anreise

U4/U5 Haltestelle Lehel, 3 Stationen vom Hauptbahnhof entfernt.
Die U-Bahn Station ist direkt vor dem Haus. Eingang über Pforte Franziskanerkloster.

Verpassen Sie keine Nachrichten aus der Missionsarbeit

Abonnieren Sie unsere Zeitschrift

Unsere vierteljährlich erscheinende Zeitschrift „Franziskaner Mission“ widmet sich jeweils einem Schwerpunktthema aus der Missionsarbeit der Franziskaner. Zu diesem gibt es Berichte und Hintergrundinformationen. Daneben enthält sie Nachrichten aus der Missionsarbeit.

Wir berichten über Entwicklungs- und Menschenrechtsprojekte der Franziskaner in aller Welt sowie über andere gesellschaftspolitisch relevante Themen, die im Zusammenhang mit dem Bestreben nach Gerechtigkeit, Frieden und Bewahung der Schöpfung stehen. Die Zeitschrift wird zusammen herausgegeben mit unserem Schwesterbüro der Franziskaner Mission Dortmund.

Die Zeitschrift ist kostenlos erhältlich:
Telefonisch unter 089 / 211 26-110 bestellen oder per
eMail an muenchen@franziskanermission.de

Direkt online lesen: zum Archiv der „Franziskaner Mission“

Laudato si – Schutz des gemeinsamen Hauses

Die neuste Ausgabe der „Franziskaner Mission“ beschäftigt sich mit dem Thema einer respektvolle Koexistenz von Mensch und Umwelt, denn der Sonnengesang des heiligen Franziskus ist für sie ein ökologisches Leitbild.

Aktuelles

DNA des Christentums

Missionarisches Wirken vollzieht sich im Dialog. „In einer zugleich säkularen wie multikulturellen Gesellschaft ist Dialog unverzichtbar, er fördert Verständigung und Integration. Mission und Dialog sind keine sich ausschließenden Alternativen.“ Gedanken von Bruder Cornelius Bohl zum Verständnis von Mission und Dialog.

Webseite erneuert

Die Internet Seite der Franziskaner Mission München hat ein neues Gesicht bekommen. Wundern sie sich nicht, wenn es hier heute nun etwas anders aussieht.

Brief an die Spender

Spätestens seit dem Beginn der Trump-Ära haben wir gelernt, dass es alternative Fakten gibt. Zumindest kann man einfach einmal das Gegenteil von dem behaupten, was bisher galt. Realität ist nicht. Sie wird konstruiert. Brief an unsere Spender von Provinzialminister Cornelius Bohl