Kindertagesstätte der Pfarrei San Ramón

Eines von 80 Kindern und Jugendlichen, die in der Kindertagesstätte der Pfarrei San Ramón betreut werden.
Bild von Maurice Ressel.

Die Pfarrei San Ramón gehört zum Vikariat Ñuflo de Chávez und ist dem Franziskanerbischof Antonio Reimann unterstellt. Das Städtchen ist in den letzten Jahren schnell gewachsen, doch immer noch sind drei Stadtteile ohne fließendes Wasser und Stromanschluss.

Viele Kinder sind unterernährt und bleiben tagsüber, während die Eltern arbeiten, auf sich allein gestellt. Pfarrer Kazimierz Stempniowski gründete die Kindertagesstätte, damit Kinder aus Familien mit geringem Einkommen bessere Möglichkeiten bekommen, sich zu entwickeln und gute Leistungen in der Schule zu erbringen. In der Kindertagesstätte machen sie ihre Hausaufgaben, spielen und haben Spaß. Zudem bekommen sie eine einfache, aber ausgewogene Mahlzeit. Gemeinschaft tut gut! Die Kinder erfahren: Wir gehören zusammen – ich kann anderen helfen und andere helfen mir.

Kostenbeispiele

  • Sonderkosten wie Medikamente oder Arztbesuche im Jahr: 300,- Euro
  • Kosten der Verpflegung pro Kind und Monat: 50,- Euro
  • Lernmaterial pro Monat: 100,- Euro
  • Strom und Wasserkosten pro Monat: 40,- Euro

Eine der Familien, die von diesem Projekt profitieren, ist die Familie Mercado: Ihre beiden Töchter, Madalí (10) und Juania (4) besuchen das Zentrum.

Marta Mercado, die Mutter der beiden, erzählt, dass sie in der Nähe der Pfarrei, im „Barrio 13. Mai“ leben. „Wenn meine Töchter ins Zentrum gehen, bin ich sicher, dass sie in guten Händen sind. Hier spielen die Kinder, haben Spaß und machen ihre Hausaufgaben. Dabei bekommen sie schulische Unterstützung und Nachhilfe. Man erklärt ihnen die Themen, bei denen sie nicht sicher sind und noch Fragen haben. In der Schule sind sie dann gut vorbereitet. Das allerwichtigste ist, dass man sich im Zentrum so um die Kinder kümmert, wie es eine Mutter oder ein Vater tun würde. Man steht ihnen mit Rat und Tat zur Seite, man passt auf, dass sie sich nicht einer Bande anschließen, Drogen nehmen und all solche Sachen. Man bringt ihnen bei, auf die Eltern zu hören, ordentlich zu sein und ihre Aufgaben rechtzeitig zu erledigen.

Seit meine beiden Töchter ins Zentrum gehen, haben sich ihre schulischen Leistungen verbessert und sie haben auch andere nützliche Dinge gelernt, wie Malen, Musik und Sticken. Hier im Zentrum stellt man ihnen die Materialien zur Verfügung, die sie benötigen, um ihre Sachen gut zu erledigen und es gibt sogar Erfrischungen.“

Madalí geht sehr gerne ins Zentrum: „Wir spielen, malen, springen auf dem Trampolin, machen Hausaufgaben und wir helfen mit, die Umwelt zu bewahren indem wir Bäume pflanzen“.

Spendenkonto

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BIC GENODEF1M05

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Hausaufgabenhilfe für die Kinder. Pfarrer Kazimierz Stempniowski engagiert sich in vielen schulischen und sozialen Bereichen. Auch die regelmäßige warme Mahlzeit fehlt nicht. Bild von Maurice Ressel.

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